
Geboren 1981 in Tirol. Naturliebhaber. Perspektivensucher. Leidenschaft für Licht und Schatten. Schwarzweiß-Enthusiast. Verliebt in die Fotografie im Alter von 12 Jahren. Abschluss der Meisterprüfung im Jahr 2012. Seitdem hauptberuflich als Fotograf tätig. Fokussiert auf die Bereiche:
Ob Architektur, Menschen oder Landschaften: Ich fotografiere mit Blick auf das Wesentliche – klar, stimmig und mit einem besonderen Augenmerk auf Perspektive, Licht und Atmosphäre.
Der Beruf
Viele Stimmen behaupten, du musst dich auf einen Bereich spezialisieren, damit du als Profi darin wahrgenommen wirst. Das ist mir jedoch zu oberflächlich gedacht und entspricht nicht meinem Wesen. Ich fotografiere, was mich interessiert und was mich interessiert, das mache ich gut. Noch nie war ich jemand, der sich in ein Schema F zwängen hat lassen. Noch nie wollte ich Tag ein Tag aus das gleiche tun und mir dann einreden, dass das gut so ist, weil sich das nun mal so gehört. Ich liebe die Abwechslung, die mein Beruf und die Arbeit in den verschiedenen Bereichen mit sich bringt.
Wenn ich Architektur fotografiere, fokussiert sich mein Blick auf all die Linien und Formen, die sich vor meinem Auge auftun. Ich genieße die Ruhe beim Fotografieren, das genaue Arbeiten, die perfekte Präsentation eines Objekts. Bei der Arbeit mit Menschen geht’s um Emotion, um Leben & Energie – fotografierst du an einem Vormittag 60 Kinder im Kindergarten, dann hörst du danach sogar eine Biene in 20 Metern Entfernung fliegen. Genau diese Gegensätze machen das Ganze so besonders und genau deswegen liebe ich meinen Job.
Die Basis
Als Ausgleich zur kommerziellen Fotografie ist die Kamera außerdem in der Natur und auf Reisen im Einsatz. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Reise mit dem Camper in weit oder weniger weit entfernte Gegenden oder einfach nur zu Fuß in die Felder und Wälder hinterm Haus führt. Die damit verbundene Freiheit ist die Basis für meine Kreativität.
Die Schönheit der Natur in Bildern festzuhalten, das war schon mein Antrieb, als ich als kleiner Junge zum ersten Mal eine Kamera in Händen hielt. Damals versuchte ich – ausgestattet mit der analogen Kompaktkamera meiner Eltern – den Vollmond zu fotografieren, der gerade hinter dem Wilden Kaiser aufgegangen war. Als die entwickelten Bilder eine Woche später vom Labor geliefert wurden, war die Enttäuschung groß. Das Ergebnis entsprach so ganz und gar nicht den Vorstellungen des kleinen Fotografen. Nach einem verschossenen 36er-Film wurde mir knallhart vor Augen geführt, dass scheinbar doch mehr zum Fotografieren gehört, als einfach nur auf das gewünschte Motiv draufzuhalten und abzudrücken. Da gab es auf alle Fälle noch einiges zu überdenken.
Motiviert von dem Gedanken, mich nicht damit geschlagen zu geben, wurde mein Interesse für all das, was hinter einer gelungenen Aufnahme steckt, geweckt. Mittlerweile würde mein Wissen vielleicht sogar schon für den Mond reichen.